Geschäftsberichte oder Unternehmenspublikationen direkt ins Web, auf Tablet-PCs oder Smartphones publizieren
Bisher wurden Redaktionssysteme eingesetzt für die Erstellung von wiederkehrenden Print-Publikationen wie Geschäftsberichten oder Kundenmagazinen. Nun kommen weiterentwickelte Systeme auf den Markt, welche Inhalte direkt ins Web, auf Tablet-PCs oder Smartphones publizieren können. Diese neue Generation «Redaktionssysteme 3.0» eröffnet Unternehmen ein riesiges Potenzial für Einsparungen oder Effizienzsteigerungen und garantiert absolute Medienkonvergenz. Ein neues Zeitalter der crossmedialen Unternehmenskommunikation beginnt.
«Klassische» Redaktionssysteme sind in der Unternehmenskommunikation bereits Alltag geworden. Sie ermöglichen das zeit- und ortsunabhängige Einlesen und Bearbeiten von Inhalten und sind insbesondere aus modernen Unternehmen, die regelmässig wiederkehrende Printprodukte wie zum Beispiel Geschäftsberichte oder Kundenmagazine erstellen, nicht mehr wegzudenken. Onlineredaktionssysteme sparen schlicht viel Zeit und Geld: Sie erlauben es, jedem am Projekt beteiligten Mitarbeiter individuelle Lese- oder Schreibrechte zuzugestehen und online jederzeit am Inhalt eines Mediums zu feilen. So können mehrere Personen am gleichen Dokument arbeiten, was die Abstimmungsphasen wesentlich vereinfacht. Insbesondere die Anbindung an Übersetzungssysteme oder Finanztabellen bietet viel Potenzial zur Zeitersparnis und ist mittlerweile Standard. Übersetzer können in ihrer gewohnten Umgebung wie Trados oder Across die Texte übersetzen, welche automatisiert ins Redaktionssystem eingelesen werden. Dasselbe passiert mit den Zahlentabellen der Finanzabteilungen, die ebenfalls mit dem Layout verknüpft sind und auf Knopfdruck aktualisiert werden. Diese Vernetzung sorgt für eine grosse Zeitersparnis und vermindert die Fehlerquote, insbesondere bei sensiblen Daten wie Jahresabschlüssen oder Erfolgsrechnungen.
Der nächste Effizienzsprung
Nun kommt eine neue Generation von Redaktionssystemen auf den Markt, die signifikante Erweiterungen aufweisen. Neu können einmal erfasste Inhalte durch eine direkte Schnittstelle ins Web oder auf mobile Empfangsgeräte wie Tablet-PCs oder Smartphones ausgegeben werden. Dies ermöglicht nicht nur eine gewaltige Effizienzsteigerung, sondern ist der Schlüssel für einen neuen Grad an Medienkonvergenz. Wichtige Unternehmensinformationen wie etwa Geschäftsberichte werden auf Knopfdruck im entsprechenden Design auf allen wichtigen Kommunikationskanälen publiziert.
Bisher kompliziert und mühsam
Zwar war es bisher schon möglich, Inhalte aus Print-Publikationen, zum Beispiel aus einem Jahresbericht, mit der Website zu verknüpfen. Dies erforderte jedoch einen individuellen Import und Export der jeweiligen Daten, was unflexibel ist und zudem häufig eine Überarbeitung des HTML-Codes erforderte.
Neu geht alles auf Knopfdruck
Die neuen «Redaktionssysteme 3.0» sind unmittelbar mit einem Content-Management-System verbunden und speisen den Inhalt von Publikationen ohne Umwege direkt ins Web. Die Vorteile liegen auf der Hand: Einmal implementiert, erfordert der Prozess keinerlei zusätzliches Handling, ist einfach zu kontrollieren, und die Aktualisierung ist Workflow-gesteuert. Es kann genau definiert werden, welche Inhalte wie und wo angezeigt werden sollen. Ergeben sich Änderungen, werden sie automatisch auf allen Ausgabekanälen angepasst.
Unternehmenskommunikation der Zukunft
Dank der direkten Anbindung von Inhalten ans Web werden mit einem Arbeitsschritt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Daten, die einmal erfasst bzw. redigiert und übersetzt im Redaktionssystem bereitliegen, fliessen wie bisher in die Printproduktion, werden aber gleichzeitig im Web veröffentlicht. Dies führt nicht nur bei aufwendigen Publikationen wie Geschäftsberichten zu einem enormen Einspar- und Effizienzpotenzial, sondern eignet sich auch für alle anderen wiederkehrenden Publikationen eines Unternehmens.
Hier finden Sie die komplette Publireportage im Marketing & Kommunikation 08/2010 >> Artikel M&K